Im Vaccum-Gießverfahern kommen Negativwerkzeuge aus Siliconkautschuk zum Einsatz. Diese werden anhand eines zuvor gefertigten Urmodells erstellt. Feinste Oberflächenstrukturen mit bester Oberflächenreproduktion sind möglich.

Der Vacuumguss erlaubt detailgenaue Modellreproduktionen mit bester Oberfläche, mit dünn-, und dickwandigen Geometrien. Zum Einsatz kommen 2K-Polyurethan-Gießharze, mit unterschiedlichsten spezifischen mechanischen Kennwerten, die entprechende thermoplastische Materialien in ihren jeweiligen Eigenschaften simulieren. Das Verhalten von Polyamid, ABS, PE/PP, bis zu glasklarem PMMA erreichbar, ebenso die Simulatin von Elastomeren, in einem weiten Shore A Härteberiech. Durch den Materialverguss im Vacuum bzw. bei starkem Unterdruck können die unter herkömmlichen Bedingungen unvermeidlichen Lufteischlüsse und Blasen fast immer vermieden werden.

Für besondere Fälle können wir eine Differenzdruck-Gießeinrichtung einsetzen. Diese erlaubt den Verguss auch sehr zähflüssiger Gießmaterialien und den Abguss dünnwandiger Modelle.

In diesem Verfahren sind kurzfristig Einzelstücke oder Kleinserien herstellbar:

  • Gehäuseteile
  • Kosmetikprodukte
  • Vorsereinmuster für Messen oder Consumertests
  • Elastische Formstücke / Balgen
  • mechanische Komponenten
  • Montage- und Spannvorrichtungen
  • optische Teile, wie Lichtleiter, Displayrahmen
  • künstlerische Teile / Deko
  • Ersatzteile für Maschinen / KFZ (Oldtimer)